Welche Schadstoffe sind von besonderer Bedeutung in Innenräumen?
Luftschadstoffe nehmen viele Formen an, können jedoch zwei Hauptgruppen zugeordnet werden: die der partikelförmigen und die der gasförmigen Luftschadstoffe.
Partikel
Partikel sind feste und flüssige Luftverunreinigungen, die so leicht sind, dass sie in der Luft schweben. Gesundheitlich bedenklich sind vor allem kleinere
Partikel, die tief in die Lunge eindringen können, sowie größere Partikel, die zwar nicht so tief eindringen, jedoch Allergien auslösen können. Partikel von weniger als 5 Mikrometern (0,005 mm)
werden zum Großteil nicht vom körpereigenen Verteidigungssystem erfasst und können sich so ungehindert in der Lunge ablagern.
Typische Partikelschadstoffe sind zum Beispiel
- Staub
- Feinstaub
- Hausstaub
- Produktionsstäube
- Pollen
- Bakterien
- Viren
- Milben / Milbenkot
- Schimmelpilzsporen
- etc.,
die - abhängig von der Umgebung und Jahreszeit - zu erheblichen Belastungen der Atemwege und auf Dauer zu Gesundheitsproblemen führen
können.
Gasförmige Schadstoffe
Gasförmige Schadstoffe setzen sich vor allem aus organischen chemischen Verbindungen und Verbrennungsgasen zusammen. Häufige Quellen von Verbrennungsgasen sind
Gasheizungen, Tabakrauch und Fahrzeugabgase.
Organische Dämpfe werden durch Lösungsmittel, Klebstoffe, Farben, Körperpflegeprodukte, Teppichböden, Möbel und vieles mehr freigesetzt. Nahezu alle
Luftbelastungen, die man am Geruch erkennen kann, gehören zur Gruppe der gasförmigen Schadstoffe.
Gasförmige Substanzen sind verantwortlich für eine Reihe von Symptomen; von Kopfschmerzen und Reizungen der Schleimhäute bis zu akuter Atemnot.
Gerüche sind häufig ebenso belästigend und beeinträchtigen die Innenraumluft ebenfalls als flüchtiger, jedoch pentranter Bestandteil.
Zur Befreiung der Innenraumluft in Privaträumen, Büros, Laboren, Arztpraxen, Kliniken, Kindergärten und weiteren vielen Einsatzbereichen von den obigen Schadstoffen
ist eine gezielte Vorgehensweise gefordert.